Glossar
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ADSL
ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) ist eine Übertragungsart von Daten die für den Hausanschluss (Endanschluss) zur Verfügungt stehen. Es sind bei ADSL1 Bandbreiten von bis zu 8 MBit down und 1 MBit up möglich. Bei den neuen Standards ADSL2 und ADSL2+ sind sogar bis zu 24 MBit down und 8 MBit up möglich (kommt wie bei ADSL1 auf die Qualität des Hausanschlusses an). ADSL braucht wie andere Übertragungsarten 2-adrige Kupferleitung.
AP
AP steht für Acess Point. Dieser Begriff findet doppelte Verwendung. Entweder als WLAN-LAN Schnitstelle oder als Übertragungsmodus eines WLAN.
CAT
DHCP
DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) verteilt dynamisch IP-Adressen an Geräten die sich im gleichen Netzwerk befinden. Nähere Informationen findet man im Artikel DHCP-Server.
DNS
DNS (Domain Name System) löst einen Webseitenamen (z.B. www.dslwiki.de) auf die entsprechende IP-Adressen auf. Näheres gibt es bei DNS
DSLAC
Der Digital Subscriber Line Access Concentrator (DSLAC) ist ein Bestandteil eines DSL-Netzes. Die DSLACs sind in den Backbone des jeweiliges Providers eingebunden. Der DSLAC terminiert die PPPoE-Verbindungen der Kunden. Ein DSLAC arbeitet als Router auf dem OSI-Layer 3.
DSLAM
Der DSLAM (Abk. für Digital Subscriber Line Access Multiplexer) ist die Gegenstelle des DSL-Modems in den Betriebsräumen des Anschluss-Providers. Der DSLAM sendet die über Kupferleitung vom Kunden kommenden Daten über eine optische STM1 (155Mbit/s) Anbindung weiter zum DSLAC.
Gateway
LAN
Die Abkürung LAN steht für Local Area Network. Eigentlich beschreibt dies einen geografische Ausdehnung eines Netzwerk (wie auch MAN, GAN und WAM), jedoch wird sie auch häufig für den Netzwerkanschluss des Computer gebraucht. Ein LAN würde sich auf ein lokales Gebiet beschränken. Als Übertragungsmedium wird zum Grossteil Kupferkabel genutzt. Als Stecker kommt hier der RJ45 Typ zum Einsatz. Dies ermöglicht eine max. Datenübertragung von 1000 MBit duplex (1000 MBit senden, 1000 MBit empfangen) und eine Kabellänge von 100 m. Allerdings kommt es sehr stark auf die Qualität des Kabels an und deshalb hat man sie in sogennante CAT's eingeteilt. Weniger verbreitet für den Heimanwender ist die Übertragung via Glasfaser. Der eigentliche Leiter kann hier Bruchteile eines Millimeters dick sein und trotzdem sind Geschwindigkeit von bis zu 10 GBit duplex und Entfernungen von mehreren Kilometer möglich. Diese Technik ist jedoch sehr teuer und sehr empfindlich gegen mechanische Einwirkungen.
MTU
Die Abkürzung MTU steht für Maximum Transmission Unit (oder auch Maximum Transfer Unit) und beschreibt die maximale Größe der Nutzdaten die in einem Datenpaket übertragen werden können. Ein Ethernetframe hat eine maximale Größe von 1518 Byte. Davon beansprucht der Header 14 Byte und die Prüfsumme (FCS) weitere 4 Byte.
Weitere Informationen findet man in folgenden Artikel: MTU Grundlagen
IP
Internet Protocol
OPAL
Optische Anschlussleitung. Frühes Konzept der Deutschen Telekom für ein breitbandiges Anschlussnetz, bei dem hybride Glasfaser-Kupfer-Verbindungen zur Versorgung mit existierenden Diensten eingesetzt wurden. Dabei sind die einzelnen Systeme hinsichtlich ihrer Kanalzuordnung so flexibel, dass unterschiedliche Anschlüsse wie der analoge Telefonanschluss, der 64-kBit/s-ISDN-Basisanschluss o. a. durch entsprechende Schnittstellenkarten realisiert werden können.
PPPoE
Provider
VPN
Virtual Privat Network. Ermöglicht den vollständige Zugriff von außen auf ein internes Netzwerk. Dafür wird zwischen einem Gerät im Netzwerk (meistens der Router) und dem Client einen gesicherter "Tunnel" aufgebaut. Dieser zeichnet sich durch eine verschlüsselte Übertragung der Daten aus.
WLAN
Diese Abkürzung steht für Wireless LAN. Hierbei handelt es sich um Netzwerke, die über eine drahtlose Funkverbindung aufgebaut werden.