Geräte
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Externe WLAN-Geräte
Es gibt unzählige Accesspoints oder WLAN-Router, sie unterscheiden sich manchmal jedoch erheblich voneinander. Hier sind einige Punkte, die man sich vor einer Anschaffung, überlegen sollte:
- Was für ein WLAN-Standard soll das Gerät unterstützen?
- Es gibt die WLAN Standards A, B und G. Ein Gerät kann nur einen oder auch mehrere Standards unterstützen. Näheres dazu gibt es unter Standard.
- Welche Arbeitsmodi soll das Gerät unterstützen?
- Es gibt verschiedene Arbeitsmodi für WLAN-Router und Accesspoints
- Ist mir die Reichweite wichtig?
- Es gibt fix montierte und abnehmbare Antennen. Wenn die Reichweite des Gerätes eine wichtige Rolle spielt, so sollte man eines mit abnehmbarer Antenne kaufen. Hier sind genauere Information über Reichweite und Antenne erhältlich.
- Brauch ich eine schnelle Geschwindigkeit?
- Der G Standard biete heutzutage die schnellste Geschwindigkeit an (dank den Substandards der Hersteller). Informationen bezüglich der Geschwindigkeit sind hier Datendurchsatz erhältlich.
- Was für Sicherheit brauch ich?
- Es ist sehr empfehlenswert Geräte mit WPA oder WPA2 Verschlüsselung zu verwenden. Die anderen Sicherheitsoptionen sind mittlerweile alle als unsicher eingestuft. Mehr dazu im Thema Sicherheit.
WLAN-Router
Ein WLAN-Router ist die Kombination von eines normalen Routers (Kabelrouter) und mit einem Accesspoint. Es gibt solche mit eingebauten Modem und andere mit einem Anschluss (WAN-Port) dafür (für Modems mit LAN-Anschluss). Ein Nachteil ist, dass es viele Modelle gibt, die eine fix verbaute Antenne haben, die nicht gewechselt werden kann.
Accesspoints
Ein WLAN-Accesspoint ist der Verbindungspunkt eines kabelbasierten Netzwerkes zu einem WLAN. Der Accesspoint ist Basisstation für alle WLAN-Clienten, zu der sie eine drahtlose Verbindung aufbauen. Sendet ein WLAN-Client Daten, die für einen Empfänger im kabelbasierten Netzwerkteil bestimmt sind, so "reicht" der Accesspoint diese Daten über das Kabelnetz an den Empfänger weiter. Weiterhin kann ein Accesspoint auch mehrere WLAN-Clienten untereinander verbinden. Somit ist der Accesspoint quasi ein kabelloser Switch.
Dieser hat (je nach Austattung) einige der folgenden Optionen:
- 1 oder mehrer integrierte WLAN-Module
- Einen integrierten DHCP-Server
- Umfangreiche Sicherheits- und Verschlüsselungsmöglichkeiten
- WEP, WPA und WPA2 dienen der Verschlüsselung der zu übetragenden Daten
- MAC-Filter und SSID Optionen
- Einstellungen bezüglich dem Remotezugriff
- Verschiedenen Arbeitsmodi
- Accesspoint (AP)
- Bridge (Point-to-Point oder Point-to-Multipoint)
- Repeater
- MESSID
WLAN-Netzwerkkarten
PCI-WLAN-Karten
PCI-WLAN-Karten werden auf einem freien PCI-Steckplatz des Mainboards gesteckt.
Ein Vorteil von PCI-WLAN-Karten zu USB-WLAN-Sticks ist die bessere Stabilität im Betrieb. Weiterhin besitzen die meisten PCI-WLAN-Karten die Möglichkeit die mitgelieferte Antenne gegen eine andere zu tauschen. Zu beachten ist, dass die Antenne üblicherweise direkt hinten an der Karte angebracht ist und somit in unmittelbarer Nähe zum PC-Gehäuse ist. Dies kann jedoch negative Auswirkungen auf die Reichweite oder den Datendurchsatz haben. Deshalb kann es für einen bessere Verbindung notwendig sein, die Antenne mit einem Koaxialkabels vom Rechnergehäuse zu entfernen.
PCMCIA-Card (PC-Card)
Diese WLAN-Karten sind für Notebooks gedacht. Heutzutage ist es jedoch üblich, dass die Notebooks schon einen integriertes WLAN-Modul (Mini-PCI) eingebaut haben. Damit ist die Notwendigkeit dieser Module nur noch für Notebooks älteren Generationen notwendig. Die meisten Module haben keinen Anschluss für einen externe Antenne.
WLAN-USB-Sticks
WLAN-USB-Sticks erinnern optisch an USB-Speichersticks. Jedoch ist im Inneren kein Flash-Speicher verbaut, sondern ein WLAN-Chip. Im Gehäuse befindet sich ebenfalls eine kleine Antenne.
Angeschlossen werden die WLAN-USB-Sticks, wie der Name schon impliziert, an einen USB-Anschluss des Computers. Möchte man die dem 802.11 g Standard mögliche Übertragungsgeschwindigkeit erreichen, muss darauf geachtet werden, dass der Stick an einem USB 2.0-Anschluss betrieben wird.
Bleibt die WLAN-Signalstärke hinter den Erwartungen zurück, ist es evtl. hilfreich, den Stick mit einem USB-Kabel an den Computer anzuschliessen. So kann die Position des Sticks auf maximale Signalstärke optimiert werden. Dies ist nötig, da WLAN-USB-Sticks in der Regel keine Möglichkeit zum Anschluss einer externen Antenne mitbringen (gute Lötkenntnisse können hier jedoch weiterhelfen).
Notebooks mit integriertem WLAN
WLAN gehört bei modernen Notebooks mittlerweile zur Standardausstattung. Weil aber das WLAN-Modul Akku-Leistung verbraucht (dadurch die Akku-Laufzeit verkürzt) und ein aktives Modul immer ein gewisses Sicherheitsrisko ist, kann man es durch eine bestimmten Tastenkombination oder eine separate Taste abschalten. Deswegen ist es nützlich, wenn ein WLAN-Problem vorliegt, zu schauen, ob das Modul überhaupt aktiv ist (Welche Tastenkombination oder wo der Betrriebstatus angezeigt wird, steht im Handbuch).
Intel Centrino
Die Intel Centrino Mobiltechnologie bezeichnet nicht, wie gelegentlich fälschlicher Weise angenommen wird, eine WLAN-Karte von Intel für Notebooks, sondern bezeichnet den Gesamtverbund von Prozessor, Mainboard-Chipsatz und WLAN-Karte aus dem Hause Intel.
WLAN-Notebookkarten von Intel tragen in der Regel die Bezeichnung "Intel PROSet/Wireless". Passende Treiber und Software hierfür ist bei Intel erhältlich.